Langer Samstag – Politik der Woche 22

Erste Schlaglichter zur Kommunalpolitik der Woche

Im Nachgang werden wir gerne weiter berichten.

  • Der Anstieg der Kinderzahlen in Selm scheint denn dann auch den “Fluch der guten Tat” auszulösen – mehr Kinder, mehr Menschen insgesamt brauchen auch mehr Infrastruktur.
  • Das gilt auch für das Lebensalter ab 55: Mehr Menschen werden älter als je zuvor, auch Menschen mit Behinderungen leben länger und aktiver.
  • Quer durch die Generationen hat die Mobilität nicht nur klimabedingt einen starken Fokus – gerade Bildung, Ausbildung und Beruf bewegt im Wortsinn Massen aus Selm, in Selm, durch Selm und nach Selm.
  • Nach fast 10 Jahren, rechne ich den Beginn des Bürgerworkshops in Bork als Anfangspunkt, gibt es immer wieder mal deutliche Signale der Ungeduld im Stadtteil – gut, dass erkennbar (in blau) wird, “was bisher geschah” und weiter geplant wird.

Planungen und Berichte

17. bis 20. Juni 2022:
ImPuls Europa

Der Partnerschaftsverein Selm berichtet im "Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Kultur, Stadtmarketing und Partnerschaften" über die Planungen zum Jubiläumsfest der Städtepartnerschaften im Juni.

BEST-Projekt der Caritas

Für die Caritas Lünen-Selm-Werne berichtet die Projektleiterin Heike Terhalle über das dreijährige Projekt BEST in Selm. Ziel war ein Bewegungs-, Ernährungs- und Sozial-Training zur Gesundheitsförderung im Alltag.

Beirat der Behinderten und Senioren

Hubert Zumbusch berichtet in der Sitzung des "Ausschuss für Jugendhilfe, Familie, Soziales und bürgerschaftliches Engagement" über die Aktivitäten des Beirats der Behinderten und Senioren.

Sachstand "Mobilitätskonzept"

Die Mobilitätsmanagerin der Stadt Selm Julia Bramkamp berichtet im "Ausschuss für Stadtentwicklung, Mobilität, Umwelt- und Klimaschutz" über den Sachstand zum Mobilitätskonzept der Stadt Selm.

Nochmals weitere 60 Kita-Plätze schaffen!

Aus der aktualisierten Fortschreibung des Platzbedarfs in den Kindertageseinrichtungen ergibt sich der Verwaltungsvorschlag, zu den bisherigen Plätzen weitere 60 zu schaffen, davon 18 für Kinder unter drei Jahren.

Bereits im letzten Jahr beschlossen wurde die Schaffung von 60 zusätzlichen Plätzen bis 2024 in den bestehenden Kitas bzw. durch Umbau von Kitas zu schaffen – hier war eine Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Ludger als Träger vereinbart worden.

Die Anzahl der zu betreuenden Kinder steigt allerdings erkennbar so sehr an, dass ein weiterer Ausbau notwendig wird: Hierüber entscheidet grundsätzlich der Jugendhilfeausschuss, konkrete Planungen liegen noch nicht vor, erste Gespräche mit möglichen Trägern wurden geführt.

Update: Integriertes Handlungskonzept für Bork aktualisiert

Seit 2016 existiert das Integrierte Handlungskonzept für Bork mit einer umfassenden Bestandsaufnahme, den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung und den Projektideen zur Entwicklung des Stadtteils.

Die dringend notwendige Aktualisierung liegt nun vor und wird im Ausschuss für Stadtentwicklung, Mobilität, Umwelt- und Klimaschutz vorgestellt.

Jesaja Michael Wiegard

Geborener Sauerländer, kerngebildet als Theologe, beruflich nun medienarbeitend, erfahren als Bildungswerker und Ressourcenbeschaffer, suchend und fragend, unterwegs seit 1967, zwischen Christentum und Sozialismus nach Gerechtigkeit suchend

4 Gedanken zu „Langer Samstag – Politik der Woche 22

  1. Es ist lobenswert, was bewegt wurde! Aber es wurden, meiner Meinung nach Kosten treibende, dadurch gravierende Fehlplanungen eingeschlagen.
    Die Luther Schule wurde wegen angeblicher absehbare Verminderung der Schülerzahlen abgerissen, obwohl sie kurze Zeit vorher saniert wurde. Die Schülerzahlen und räumliche Anforderungen an den Schulen steigen, dadurch hat man sich entschieden, die Overberg Schule zu erweitern.
    Jeder weitere Kommentar erübrigt sich, denn er ist nicht aus Sicht der Ratsmitglieder relevant, um Sie zum Umdenken zu bringen.
    Wenn das Kind dann in den Brunnen gefallen sein sollte, kann man ja immer noch den Nothaushalt durch immense Erhöhung der Gewerbesteuer und der Grundsteuer, welche die Ärmeren prozentual zu ihrem Einkommen dann am meisten trifft.
    Mit freundlichen Grüßen
    Reinhard Scotty Kreuger

    1. Moin und Dank für die Anmerkung – allerdings werden wir das kommentierende Begleiten der Ratsdebatten in näherer Zukunft eher nicht einstellen.

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