Selmer Alltagsspuren – Spuren? Ja sicher!

Das sind ja gelbe Fußabdrücke! Tatsächlich zieht sich eine sichtbare Fußspur durch die Selmer Altstadt. Es sind kleine Kinderfüße, die in mehr oder weniger regelmäßigem Abstand auf den Boden gepinselt sind. Dazwischen zwei paar rote Fußabdrücke: am Zebrastreifen vor Haus Suer gilt es anzuhalten und auf den Verkehr zu achten.

Hol- und Bringzonen an der Ludgerikiche

Denn diese gelben kleinen Fußabdrücke sind Teil der Aktion »Sicherer Schulweg«. Sie verbinden zwei Parkplätze an der Ludgerikirche mit der Ludgerischule. An den Parkplätzen wurde eine Hol- und Bringzone für Eltern eingerichtet, um den Verkehr vor dem Schulgebäude zu entzerren.

Der Weg führt von den Parkplätzen hinter der Kirche entlang, einem Fußweg folgend direkt zum Zebrastreifen; von dort weiter über den Platz der Friedenskirche direkt zum Schulhof.

So können Eltern Ihre Kinder zwar mit dem Auto in die Nähe der Schule bringen – das letzte Stück muss dann aber doch selbst gelaufen werden.

Somit gibt es zweierlei Sicherheit für die Kleinsten: Weniger Verkehr an der Schule, und gleichzeitig der sicherste von allen Fußwegen zwischen Parkplatz und Schule. Denn es ist ein gewisses Paradoxon: manche Eltern -so meine Erfahrung- bringen Ihre Kinder gerade deshalb mit dem Auto, weil der Fußweg zu gefährlich ist. Zu gefährlich, weil zu viele Autos fahren. Also fahren Sie selbst ebenfalls mit dem Wagen als »Elterntaxi“. Dabei ist selber laufen nachweislich gut für Kinder.

Erste Fußabdrücke 2016

Bereits seit 2016 gibt es die Fußabdrücke in Selm. Angefangen an der Borker Äckernschule, folgte später die Ludgerischule. Passend zum Start des neuen Schuljahres erfolgte nun ein neuer Farbanstrich. So ist der Weg wieder deutlich sichtbar für Kinder.

Und an manchen Stellen haben die Kinder weitere Fußabdrücke dazu gemalt. Hier und da wirkt es wie bei einem Brettspiel: wer auf diesen Feld kommt, muss wieder zwei zurück oder rückwärts gehen! Am Ende führt trotzdem jeder Weg dann doch in die Schule… nicht über Los, nicht nochmal um die Kirche, sondern direkt zum Schulhof – aber sicher!

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