Veranstaltungshinweis: »Selm schreibt und liest« am 16. September in der Bibliothek
Wie lässt sich Selm erzählen? Historisch, persönlich, alltäglich oder als Zukunftsvision? Bei der Veranstaltung „Selm schreibt und liest – eine lokale Lesereise mit Selmer Autoren (und Aurorinnen)“ kommen am Mittwoch, 16. September, um 18.30 Uhr in der Stadtbibliothek Selm fünf unterschiedliche literarische und historische Perspektiven auf die Stadt zusammen.
Mit dabei sind Christel Gewitzsch, Christa Mischke, Dieter Gewitzsch, Wilhelm Gryczan-Wiese und Oliver Hübner. Gemeinsam nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise durch regionale Geschichte, persönliche Erinnerungen, den Selmer Alltag und mögliche Zukunftsbilder.
Christel Gewitzsch liest aus ihrem Buch „Ruthenhiebe und Lebenshülfe – Polizeiarbeit im Amt Bork 1815–1866“. Darin beschäftigt sie sich mit der Polizeiarbeit im damaligen Amt Bork und gibt Einblicke in ein Stück regionaler Geschichte des 19. Jahrhunderts.
Christa Mischke bringt eine Selmer Familiengeschichte mit. Seit frühester Kindheit schreibt sie Erinnerungen, Kurzgeschichten, Gedichte und Reiseberichte. Das Schreiben ist für sie eine Möglichkeit, Erinnerungen wachzuhalten und Gedanken, Gefühle und Ideen festzuhalten.
Dieter Gewitzsch beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Regionalgeschichte und ist gemeinsam mit seiner Frau Christa Herausgeber von „aktenlage.net“. Bei der Lesereise liest er aus seinem Aufsatz „Aus ‚Landmännern‘ sollen ‚Landwirte‘ werden“ über die Ackerbauschule Botzlar. Im Mittelpunkt stehen der Lehrbetrieb und die Lehrer der von 1852 bis 1869 bestehenden Schule.
Wilhelm Gryczan-Wiese richtet mit seiner „Selmer Utopie“ den Blick nach vorn und beschäftigt sich mit einem möglichen Zukunftsland Selm.
Unser Redakteur Oliver Hübner bringt mit den „Selmischen Geschichten“ einige seiner eigenen Texte aus dem SELMagazin auf die Bühne. Als Autor ist er regelmäßig bei Lesungen und auf Lesebühnen zu erleben – bei der Selmer Lesereise hat er humorvolle, doch liebevolle Beobachtungen aus der Stadt zwischen Münsterland und Ruhrgebiet im Handgepäck.
So entsteht an diesem Abend ein weiter Bogen: von historischen Begebenheiten und persönlichen Erinnerungen über Beobachtungen aus dem heutigen Stadtleben bis hin zu Vorstellungen davon, wie Selm einmal aussehen könnte.
Fortsetzung nach drei Jahren
Die Veranstaltung knüpft an die erste Selmer Lesereise im Jahr 2023 an. Damals nahmen Heinz Cymontkowski, Rita Weißenberg und Wilhelm Gryczan-Wiese ihr Publikum in der Friedenskirche mit auf eine literarisch-historische und musikalische Reise durch die Geschichte der Region von 1741 bis in die Gegenwart.
Drei Jahre später wird die Idee fortgeführt und zugleich erweitert: Wieder stehen Selmer Kulturschaffende und ihre unterschiedlichen Blicke auf die Stadt im Mittelpunkt.
Für die musikalische Begleitung sorgt Franz Ulrich. Die Moderation übernimmt Benedikt Sträter vom FoKuS Selm.
Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 16. September, um 18.30 Uhr in der Stadtbibliothek Selm. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Eine vorherige Anmeldung über die Homepage der VHS Selm oder telefonisch unter 02592 69680 erleichtert die Planung. Auch eine spontane Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist möglich.
Selm schreibt und liest – eine lokale Lesereise mit Selmer Autoren
Mittwoch, 16. September 2026, 18.30 Uhr
Stadtbibliothek Selm
Eintritt frei, Spenden sind willkommen.
