Selmer Alltagsspuren – Endlich sind sie losgelassen

Mancher Sonntag lebt vom “eigentlich”. “Eigentlich” wären die Alltagsspuren dran gewesen, mit denen die Geschichte eines alten Hauses fortgeschrieben wird, das saniert und neu nutzbar wird.

Aber – das musste zurücktreten und Raum geben für einen radelnden Ausflug in das Münsterland zwischen Selm und Dülmen.

Denn eigentlich war das Wetter zu schön für eine “Steingeschichte”,
eigentlich passte der Tag gut zu einer “Naturgeschichte”

Mit dem ADFC SELM auf Fahrradtour - Sonntagsplan

Angekündigt war eine Tour nach Nordkirchen, knapp 40 Kilometer sollten es werden – aber es war ja ein Sonntag des “eigentlich”. Also kurze Programmänderung und einen kleinen Aufschlag von etwa 40%, sodass es dann mit dem Ziel “Dülmen, Kaffee am Friedhof”mit etwa 20 Teilnehmer:innen losging.

Etwas wagemutig hatte ich ich mich schon bei dem Gedanken an die Strecke nach Nordkirchen in einer eher unbekannten Gruppe gefühlt – aber die Kilometer für das Stadtradeln müssen ja irgendwie zusammenkommen. Und jetzt geht das auch wieder coronkonform in sportlichen Gruppen im Außenbereich mit maximal 25 Leuten (plus Geimpfte) und Genesene). Beim Radfahren lässt sich der Mindestabstand ja auch gut halten – wenn man kei:ne aktiver Autofahrer:in ist, dann sind die einmeterfünfzig Sicherheitsabstand oft kaum zu schaffen. 

Klassische Selmer Kombination: ADFC in leuchtendgelb und Fahrradzubehör in schwarz-gelb

Selm - Lüdinghausen - Dülmen - Emkum - Selm: Sonntagstour mit gut 55 km

Von 10.00 Uhr bis gut 15.00 Uhr bei strahlendem Sonntagswetter eine wunderbare Tur durch das Münsterland. Mit leichten Schlenkern vorbei an wunderschönen Baumbeständen und grandiosen Perpektiven.

Ausgearbeitete Touren der Selmer Ortsgruppe bieten weitere Chancen

Auf der WebSite der Ortsgruppe Selm finden sich eine Reihe von Tour-Informationen und grundsätzlich hilfreicher Hinweise für Menschen, die als Radfahrer:innen unterwegs sind und sich auch vernetzen wollen. Gespräche mit den mitradelnden Menschen ergeben sich dich recht schnell,
Im Neben-Einander-Fahren schwingt man sich entweder schnell aufeinander ein oder lässt sich halt bald woanders hintreiben
- die Gelassenheit ist insgesamt recht groß.

Macht Freude und Lust auf mehr.

Jesaja Michael Wiegard

Geborener Sauerländer, kerngebildet als Theologe, jetzt Bildungswerker und Ressourcenbeschaffer, suchend und fragend, unterwegs seit 1967, zwischen Christentum und Sozialismus nach Gerechtigkeit suchend

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