Vom “Marktplatz” zum “Seniorenzentrum”

Auftakt: Vergabe der Pflegeplätze in 2016

Artikel der Ruhrnachrichten aus 2016

Gute fünf Jahre ist es her – im Frühjahr 2016 wurde aus zwei Anbietern an unterschiedlichen Standorten in Bork der “Caritasverband Lünen – Selm – Werne” als Trägerin für ein neues Pflegeheim ausgewählt. Beworben hatte sich die Caritas im Rahmen der Pflegebedarfsplanung des Kreises Unna. Mit dem Zuschlag verbunden war auch die Entscheidung über den Standort: In der Mitte des Stadtteils, auf der Fläche des Marktes von Bork und der angrenzenden Gebäude aus den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts: dreistöckig, mit einer Ladenzeile im Erdgeschoss auf der einen Seite des Platzes, zweckmäßiger Schachtelbau für einen Lebensmitteldiscounter an der der zweiten Seite des Platzes. Hinter und neben den Gebäuden entsprechende Anbauten, einiges an Parkplätzen, ein freier Platz mit einem Findling als Brunnen.

 

Der unterlegene  Mitbewerber hatte sein Angebot auf dem Gelände der evangelischen Kirche an der Waltroper Straße geplant – die Auswertung der eingereichten Unterlagen anhand von 10 Kriterien durch den Kreis hatte das Ergebnis sehr eindeutig gemacht: Erreichbar waren 780 Punkte – die Caritas erhielt 530 , der Mitbewerber 380. Damit war die Caritas zwar nicht perfekt – erhielt aber die Zusage, dass Einrichtung und Betrieb von 39 stationären Pflegeplätzen durch die Pflegekasse bzw. das Land NRW bezuschusst werden.

Die Entscheidung des Kreises war entscheidend: Ohne den Zuschlag macht es für keinen Anbieter Sinn, stationäre Pflegeplätze anzubieten – denn ohne eine positive Entscheidung des rechtlich zuständigen Kreises müssten Bau und Betrieb vollständig privat, und damit vollständig von den “Kunden” refinanziert werden.

Zu den 200 Pflegeplätzen im Stadtteil Selm-Dorf bzw. Selm-Beifang wurde damals ein Bedarf von weiteren 39 Plätze gesehen, um mittelfristig den Bedarf für Selm im Gesamtplan für den Kreis Unna zu decken.

Kurzexkurs: Pflegebedarfplanung

"Alten- und Pflegegesetz" für NRW, geltend seit 2014

In 2014 hat das Land NRW mit dem “Gesetz zur Weiterentwicklung des Landespflegerechtes und Sicherung einer unterstützenden Infrastruktur für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige” (GEPA NRW) eine kompliziert betitelte Ausrichtung der Rahmenbedingungen für die Altenpflege vorgenommen. Zentrale Grundidee: “Altenpflege” als Unterstützung der älteren und pflegebedürftigen Menschen in der Mitte der Gesellschaft, nicht deren bloße Unterbringung im “Heim”.

Weil sich die Bevölkerung in ihrer Altersstruktur beständig ändert, sollte auch die entsprechende Pflegebedarfsplanung kontinuierlich weitergeschrieben werden.


Entsprechend geht der Kreis Unna vor: Regelmäßig, im Prinzpi jährlich, werden die Angebote im Kreisgebiet erfasst, wird der Bedarf neu berechnet und für jede einzelne der zehn kreisangehörigen Kommunen dargestellt.

Grundidee ist nicht, für jeden einzelnen Menschen im Alter einen Pflegeplatz anzubieten, sondern eine bestimmte Quote aus der Anzahl der Alten und deren bisher bekannten Bedarf an Unterstützungsstrukturen zu ermitteln.
Das kann eine stationäre Pflege, ein betreutes Wohnen, eine Tagespflege, eine Demenz-WG oder auch etwas ganz anderes und konzeptionell Neues sein.
 
Wichtig:
  • Nur die vom Kreis erkannten und beschlossenen Bedarfe haben den Anspruch, von Staat und Kasse refinanziert zu werden. Also wird jeder Anbieter hier versuchen, dem Kreis ein passendes Angebot zu machen, das nur wenig weitere Einnahmemöglichkeiten notwendig macht.
  • Die erste Planung dieser Art stammt aus 2015, die aktuelle und entsprechend fortgeschrieben Planung aus 2020.
  • In 2021 hätte also bereits eine neue Pflegebedarfsplanung stattfinden müssen – aber dem stand und steht die COVID19-Pandemie im Weg.  Eine Konsequenz für Selm: Die inzwischen weggefallenen 17 Tagespflegeplätze der AWO in der Ludgeristraße sind in der Planung nicht berücksichtigt. Deren Fehlen würde (vermutlich) zu einer weiteren Erhöhung des berechneten Bedarfs an stationärer Pflege führen…

Good News: Wir leben immer länger...

Aus der Pflegebedarfsplanung Kreis Unna 2020

Das ist die gute Nachricht: Wir leben alle immer länger, statistisch gesehen. Allerdings sieht die Pflegebedarfsplanung darin auch eine klare Herausforderung: Je älter die Menschen werden, desto umfassender und wichtiger wird der Bedarf an Unterstützungsangeboten – in vielfältiger Form:

Aktuell, so stellt es die Pflegebedarfsplanung fest, gibt es einen großen Vorteil für die öffentlichen Unterstützungssysteme:

Der Großteil der Pflege findet in den Familien statt – es sind inzwischen etwa 83% der Pflegebedürftigen, die familiär gepflegt werden. Das hat auch damit zu tun, dass Leistungsumfang und der Zugang zur den Leistungen der Pflegekassen massiv umstrukturiert und neu finanziert wurden.

Durch die familiäre Betreuung wird es aber immer wichtiger, die Angebote von Tagespflege und Kurzzeitpflege auszubauen und anzupassen. Beide sind dringend notwendig, um die Belastung der pflegenden Familien abzufedern.

Die folgende Grafik aus der Pflegeplanung macht deutlich, auf welche Pflegegrade sich die Leistungsempfänger im Kreis Unna verteilen – es sind insgesamt fast 24.000 Personen – von unter 400.000 Einwohner im Kreis – also

 

 

Nicht ganz so gut: Personalmangel absehbar

Ein eher schlechter Trend zeichnet sich allerdings ebenfalls ab: Während der Bedarf an Unterstützung immer mehr wächst – hält die Gewinnung des Personals für die hiermit verbundene Pflegearbeit nicht mit.

Während die Zahl der Pflegebedürftigen mit Leistungen aus der Pflegeversicherung um gut 25% anstieg, nahm die Anzahl der Pflegekräfte in diesem Zeitraum nur um 8,7% zu. Es kamen 4692 Personen als zu Pflegende hinzu, aber nur 588 Pflegerinnen und Pfleger. Eine ungute Scherenentwicklung, nicht im Sinne des Gesetzgebers.

Das Verhältnis ist von Ende 2017 bis Ende 2019 massiv schlechter geworden: von eine:m Pfleger:in auf 1,275 Pflegende zu  1:1,317. Zugleich hat sich die Teilzeitquote der Beschäftigten massiv ausgeweitet, von gut 50% auf fast 63%. Was in diesem Falle schlecht an Teilzeit ist? Vor allem der ständige Wechsel in der Betreuung der Patienten – und der Streuverlust an Arbeitszeit bei jeder Übergabe.

Um auf ein immer noch nicht supertolles Verhältnis von Pflegenden zu Patienten zu kommen, müssten in den kommenden Jahren bis 2030 nach heutigem Planungsstand knapp unter 3.000 Pflegekräfte neu eingestellt werden – plus diejenigen, die jene ersetzen, die in den kommenden Jahren aus dem Beruf ausschieden werden. Das werden allein etwa 400 Personen sein – der Zuwachs sollte also bei  mindestens 3300 neuen Kräften liegen.

Dazu kommt: Der Abgang aus der Altenpflege in die oft besser bezahlte Krankenpflege – und der Abgang ins Private zugunsten der eigenen Familie oder der eigenen psychischen und physischen Gesundheit.

 

Konsequenz: Beständige Anpassung

RN Artikel: Link zum Beitrag

Der Blick in die Zeit vor dem Abriss der Gebäude am Marktplatz lässt eine echte Verfallsgeschichte erkennen:

  • Auf einer Wiese in der Dorfmitte entstehen in den Siebzigerjahren die Gebäude am Rande eines Platzes, die teils am Ende während der Flüchtlingskrise gut für die Hilfsangebote für Asylsuchende genutzt werden können.
  • Bis zuletzt ist im Gebäude auch “Pommes Gerd” untergebracht, der anschließend zunächst mobil seinen Imbiss auf einem Parkplatz im Industriegebiet im Norden Selms unterbringt und später an leicht verändertem Ort einen roten Container als Imbiss nutzt – und nach wie vor die besten Pommes in Selm macht…
  • In den Sitzungen des Rates und in den Medien lassen sich spätestens seit den 2000er-Jahren deutlich die Spuren erkennen: Wiederholte Beschwerden über den Zustand des Platzes, über das Ende des Supermarktes, energische Vorschläge zur Verbesserung.
  • Eines gelingt: Ab 2012 gibt es einen Wochenmarkt – und der gefühlt “ewig” funktionslose Brunnen wird wieder in Gang gebracht
    Beitrag der Caritas auf der eigenen Website – Das Bild führt zum Artikel..

 

  • 39 Stationäre Pflegeplätze in Einzelzimmern
  • Ein Zimmer für Gäste
  • Etwa 8 Seniorenwohnungen
  • 13 Plätze für eine Tagespflege

Neben der im Rahmen der Pflegebedarfsplanung refinanzierbaren Platzzahl für die vollstationäre Pflege sollen die weiteren Angebote  – ebenfalls abgestimmt auf die Planungen des Kreises –  das Haus der Caritas breiter aufstellen, um grundsätzlich finanzierbar zu sein.

Grundideen werden in den zuständigen Ausschüssen vorgestellt und teils kontrovers diskutiert. Im August werden die notwendigen Beschlüsse im Stadtentwicklungsausschuss auf den Weg gebracht.

Nach dem Zuschlag durch den Kreis zugunsten der Caritas werden die Planungen fortgesetzt und der Verkauf des Geländes von der Stadt Selm an die Caritas vorangetrieben.

Im Mai 2018 wird der endgültige Verkauf beschlossen und zugleich der Abriss der Gebäude, der bis zu einer Kostenhöhe von 165.000 Euro von der Stadt Selm vorzufinanzieren und dann von der Caritas zu erstatten sein soll.

Im August 20217 wird der Bebauungsplan für das Gebiet, in dem das Seniorenzentrum entstehen soll, entsprechend der Notwendigkeiten des Projektes geändert. Bei den entsprechenden Beratungen wird ein Baukonzept vorgestellt, dass in einem ersten U-förmigen Baukörper die stationäre Pflege, in einem zweiten Baukörper die Tagespflege vorsieht.

In der Zwischenzeit wurden die Altgebäude bereits abgerissen.

 

 

Nach dem Abriss in 2017 werden sich Stadt und Caritas nicht einig, ob denn das Gelände wirklich schon “baureif” sei – beim Abriss und der Verfüllung des Bodens (einen Keller soll es nicht geben) ist wohl nicht alles so gelaufen, wie das beide Beteiligten erwartet haben – und nun zieht sich die Lösung der Frage, wer das wie zu verantworten und im Zweifelsfall zu beheben, sprich: zu bezahlen hat.

Parallel baut die Caritas weitere große Projekte und steckt erkennbar die Hauptenergie in diese.

Dabei scheint auch deutlich zu werden und ist im Rückblick auf die Jahre gut erkennbar: Die ursprünglichen Pläne sind schlicht zu alt. Die Baupreise haben sich weiterentwickelt, sprich: deutlich erhöht, die Rahmenbedingungen sich verändert. Intern wird für die Caritas klar: Es sollten mehr stationäre Pflegeplätze gebaut werden, die Caritas sieht den Bedarf und hofft eine entsprechende Re-Finanzierung.

Insgesamt aber geschieht nach dem Abriss in Bork auf dem Gelände lange Zeit erkennbar nichts. Es stehen weiterhin die vorhandenen Bäume auf der Fläche – für einige ist im B-Plan festgelegt worden, dass sie erhalten bleiben sollen. Grün und Gebüsch wächst, ansonsten entwickelt sich nichts.

RN Selm, 28.07.2017: Screenshot

Erkennbar bleibt eine Veränderung:

Der 2012 vom Marktmeister Franz-Josef Raubuch ins Leben gerufene Wochenmarkt am Donnerstag hat sich auf die Hauptstraße verlagert, die hierfür wöchentlich einmal gesperrt wird. Der Umzug fand noch vor dem Abriss der Gebäude statt.

Im Juli 2018 beginnt die Volksbank mit einem Neubau an der Hauptstraße in Bork – und die Caritas plant in das neue Gebäude ihre 13 Tagespflegeplätze mit hinein. Das schafft Platz im Seniorenzentrum und ermöglicht ein Umplanen. Nach einem Jahr Bauzeit wird die Tagespflege im Sommer 2019 den Betrieb aufnehmen

Im Frühsommer 2019 stellt die Caritas erneut ihre weiterentwickelten Pläne vor und es kommt zu einer erneuten Anpassung der Bauleitplanung.

Der freigewordenen Raum (durch den Wegzug der Tagespflege) soll nun für Servicewohnungen genutzt werden: das sollen nun 13 werden, dazu die 39 stationären Pflegeplätze in Einzelzimmern plus ein Gastzimmer.

Die rechtskräftige B-Plan-Änderung braucht bis Anfang 2020, und adamit schlicht zu lang – das Projekt wird erneut ausgebremst, diesmal durch die COVID19-Pandemie.

Das gleiche Schicksal trifft auch die Pflegebedarfsplanung des Kreises – sie verzögert sich bis zur Beschlussfassung erst in 2021.

Die Pflegebedarfsplanung war in 2019 noch zu der Auffassung gekommen, dass keine weiteren über die 39 vergebenen Plätze erwartbaren Bedarfe bestehen. Der rechnerische weitere Bedarf von 18 Plätzen für Selm wird nach damaliger Kenntnis erfüllt durch Überangebote in der Nachbarschaft und die Anrechnung von Tagespflegeangeboten und anderen unterstützenden Wohnformen.

Im Kommunalwahlkampf ploppt das Thema etwas unerwartet neu auf: Aus der nicht abgeschlossenen Pflegebedarfsplanung heraus wird zum Streitpunkt, ob die Caritas die Anzahl der Pflegeplätze aus finanziellen Gründen anpassen kann, darf und soll – von 39 auf 52, so wie es die Kreisplanung erwartbar als Bedarf feststellen wird. Die mehr oder weniger in Umrissen bekannte Bebauung wird heftig als  “zu groß” und “unpassend” diskutiert, alte Wünsche nach einem Ortsmittelpunkt für Bork werden erneut lauter formuliert.

Ein wenig rächt  sich in der Diskussion, dass die geplante Entwicklung des Stadtteils bei weitem nicht so flüssig vorankommt, wie erwartet und gewollt – es mangelt an öffentlichen Zuschüssen, wie sie im Stadtteil Selm im Rahmen der “Regionale 2016” für die Großprojekte geflossen sind. Der Stadtteil fühlt sich hintangestellt und wenig im Blick. Verwaltung und Politik versuchen deutlich zu machen, dass sie am Thema dran sind.

 

Der Pflegebedarfsplan 2020 ist deutlich klarer in der Ausrichtung und sieht weitere Bedarfe im Vergleich zu seinem Vorgänger.

Für Selm wird festgestellt, dass jetzt 52 statt 39 Plätze innerhalb der Drei-Jahres-Perspektive den Bedarf decken würden. Keine der beiden bestehenden Einrichtungen kann aufstocken, da sie die Obergrenze von 80 Plätzen bereits erreicht oder – mit Genehmigung – deutlich überschritten haben.

Auf den sonst noch höheren Bedarf werden die Tagespflegeplätze angerechnet (das waren 56, von denen inzwischen (in 2021) aber 17 der AWO fehlen, weil der Betrieb eingestellt wurde – bei einer aktuellen Berechnung wären das dann wohl weitere 3 Plätze mehr als die jetzt berechnetet 13 zusätzliche stationäre Plätze …).

2021 - Aufschrecken

Im Mai werdenddie neuen und angepassten Pläne im Rat vorgestellt und seitdem diskutiert. Deutlich ist dabei erkennbar:

  • Aus zwei Baukörpern wird ein einziger, der sich mit einer nördlichen Auswölbung als U-Form in Richtung Süden öffnet und so einen Innenhof für die Einrichtung abgrenzt
  • Der Eingangsbereich öffnet sich auf den verbleibenden und neu zu gestaltenden Platz
  • Am Rande des Geländes werden Parkplätze auf Stellflächen entstehen
  • Das Gebäude bleibt in der Höhe der angrenzenden Häuser

Geplant werden jetzt 52 Plätze für die stationäre Pflege, 14 gegenüber der alten Planung verkleinerte Seniorenwohnungen, 10 Plätze für die Kurzzeitpflege und entsprechende Begleiträume.

Ein Klick, um das Bild ganz zu sehen…

Auf die Erst-Vorstellung im Rat folgen eher hitzige Debatten, die von der radikalen Ablehnung “nicht hier, nicht so” bis hin zu “mit mehr Offenheit zum Ort, Öffnung des Hauses für die Nachbarschaft, mehr Parkplätze” reichen. Alternativen werden in der Politik und auf Bürgerversammlungen diskutiert – auch hier breit gefächert:

  • Alles lassen, wie es ist und den entstandenen Raum als Grünfläche nutzen
  • Locker Bebauung mit Häusern für Familien
  • Parkraum schaffen
  • Gemeinsames Wohnen der Generationen ermöglichen
  • Das Seniorenzentrum irgendwo anders im “Ringtauschverfahren” platzieren

Einen deutliche Haken haben alle Alternativplanungen: Die investierende  Caritas ist Besitzerin des Grundstücks und bewegt sich, soweit bisher erkennbar, innerhalb der staatlichen und kommunal festgelegten Bebauungsvorgaben. Sie lässt in keiner Weise erkennen, dass sie vorhat, das Projekt nicht am geplanten Ort zu realisieren.

In der Planung bis zum Bauantrag werden sich weitere Details verändern, die geäußerten Interessen an einer Öffnung des Hauses werden im Betreiberkonzept Berücksichtigung finden – so war die Aussage in der öffentlichen Bürgerversammlung durch die Caritas und deren Architektin. Aber Kernziel bleibt der Bau und Betrieb eines Seniorenzentrums für die Bewohner des Hauses.

Zwischenschritt: Bewerbung um 13 Plätze

Zum 15. Juni 2021 musste sich die Caritas um die neu zu vergebenden 13 Plätze bewerben (auch wenn es eigentlich bald schon wegen des Wegfalls von 17 Tagespflegeplätzen der AWO eher 16 sein sollten). Das hat sie getan und muss nun abwarten.

Nächster Schritt: Herbst 2021

Nach den Sommerferien beginnt eine neue Phase mit der weiteren Diskussion der immer konkreter werdenden Planungen, erwartbar auch im zuständigen Ausschuss des Stadtrates – einen konkreten Bauantrag wird es aber wohl erst dann geben, wenn der Kreistag im Herbst die zusätzlichen Pflegeplatzbedarfe an die Träger:innen, also hier die Caritas, vergeben haben wird. Dann besteht Planungssicherheit – und es kann endlich konkret an die Bebauung gehen

Fortsetzung folgt ...

Hinweis zu den Quellen:

 

Jesaja Michael Wiegard

Geborener Sauerländer, kerngebildet als Theologe, jetzt Bildungswerker und Ressourcenbeschaffer, suchend und fragend, unterwegs seit 1967, zwischen Christentum und Sozialismus nach Gerechtigkeit suchend

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